Wir haben nun den perfekten Platz für unser neues, grosses Hochbeet gefunden! Es ist eine Erweiterung zu unseren anderen Beeten und passt genau auf die Masse, die wir in unserem Garten zur Verfügung haben. Wir möchten dich gerne einladen, Teil des Baus dieses Hochbeets zu sein und zeigen dir Schritt für Schritt, wie wir es gebaut haben. Vielleicht entdeckst du dabei ja auch einen schönen Platz für ein Beet in deinem eigenen Garten.
den passenden Ort finden
Bevor wir loslegen konnten, haben wir uns erst einmal Gedanken über den Standort gemacht. Ein Hochbeet liebt Sonne, idealerweise sechs Stunden am Tag und sollte gut erreichbar sein. Wir haben einen Platz gewählt, der sowohl Licht und gut zugänglich ist.
Grösse ausmessen
Dann ging es ans Ausmessen. Wir wollten ein Beet, das groß genug für Gemüse und Kräuter ist, aber nicht so riesig, dass es unübersichtlich wird. Zuerst wollten wir eine U Form bauen, die von der Wiese her zugänglich ist. Dann haben uns dann vor dem bau doch noch umentschieden und es verkehrt herum gebaut, so das wir vom Sitzplatz Zugang haben. So spontane Änderungen sind bei uns ganz normal 😉
Material besorgen
Für unser Hochbeet haben wir uns für robuste Schalbretter entschieden. Um das Holz zu schützen, haben wir Noppenfolie als Schutz gegen Feuchtigkeit eingelegt. So hält das Beet deutlich länger, ohne dass wir chemische Holzschutzmittel verwenden mussten.

5 Schritte für ein gesundes Beet
Das Befüllen des Hochbeets macht richtig Spaß. Wir haben es in fünf Schichten aufgebaut, um eine gute Drainage und nährstoffreiche Erde zu bekommen:
Äste: Die erste Schicht besteht aus Ästen, die wir im Wald gesammelt haben. Sie sorgen für Stabilität und Luftzirkulation im Beet.

Rasenschnitt: Darauf kam eine Schicht Rasenschnitt, frisch vom eigenen Garten. Ein idealer Stickstofflieferant für die kommende Kompostierung.

Heu oder Stroh (optional): Wir hatten noch Heu und Stroh von unseren Kaninchen übrig, perfekt für die dritte Schicht. Wer kein Heu hat, kann diesen Schritt einfach überspringen.

Kompost: Nun kommt die Schicht Kompost, die Basis für gesunde Pflanzen. Hier steckt die geballte Energie aus verrottetem organischen Material.

und der Spass darf natürlich auch nicht fehlen 🙂


Gemüseerde: Ganz oben kommt die frische Gemüseerde, in der später alles wächst. Sie sorgt für einen leichten Start für Samen und Jungpflanzen.

und è voila, die perfekten Voraussetzungen für gutes Wachstum und frische Ernte ist gesetzt!
Es ist ein wunderbares Gefühl, ein Beet eigenhändig aufgebaut zu haben. Die Kombination aus selbst gesammelten Materialien, kleinen DIY-Tricks wie der Noppenfolie und der liebevollen Schichtung macht das Hochbeet zu einem kleinen Gartenparadies. Jetzt warten wir gespannt darauf, bis die ersten Pflanzen einziehen dürfen, wie sie sprießen und können es kaum erwarten, später frisch geerntetes Gemüse direkt vom Beet zu geniessen.
Ein Hochbeet zu bauen ist nicht nur praktisch, sondern auch richtig erfüllend. Es lohnt sich, einfach loszulegen und Schritt für Schritt zu planen. Viel Freude beim Nachbauen!
Ein Hochbeet zu bauen ist nicht nur Arbeit. Es ist eine Einladung, der Natur ein Stück näher zu kommen und jeden Tag ein kleines Wunder wachsen zu sehen.
